Kollegiale Beratung und Bedarfsermittlung im Sozialraum Wilhelmsburg / Veddel

Was ist mit SOFAs gemeint?

Das SOFA ist ein sozialraumorientiertes Fallberatungsgremium, welches vom ASD  sowie auch von den regional beteiligten Einrichtungen / Projekten als Fachberatungsgremium genutzt wird. Darüber hinaus dient das Sofa auch dazu neue / veränderte Bedarfe zu identifizieren und in die entsprechenden Arbeitszusammenhänge  weiterzuleiten.

Die SOFAs sollen den Praktiker/innen dazu dienen, für einzelne Bürger/innen niederschwellig geeignete Unterstützungsformen zu entwickeln und bspw. die Übergänge zwischen HzE-Maßnahmen und strukturellen Angeboten zu vereinfachen.

Die SOFAs setzen sich zusammen aus Mitarbeiter/innen der freien Träger, des ASD, aus Sozialraumprojekten, Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Erziehungsberatung, Elternschulen, KITAs, Schulen und weiteren Kooperationspartnern.

Das „Kernteam“ des SOFAs besteht aus Mitarbeiter/innen des ASD, des REBBZ, der Erziehungsberatungsstelle und aus SHA-Projekten. Diese Kolleg/innen haben i.d.R. bereits eine Fortbildung zur „Ressourcenorientieren Fallarbeit“ absolviert. Darüber hinaus werden an den Sitzungen auch weitere Kolleg/innen teilnehmen und mit beraten,  die mit Familien im Sozialraum arbeiten und auf der Sitzung einen Fall einbringen.

Durchführung der Sitzungen

Trägerverbund SOFAs

Verantwortlich für die Koordination und Organisation ist ein Trägerverbund bestehend aus

Gangway, Die Fähre, Margaretenhort für das SOFA im Reiherstiegviertel
Das Rauhe Haus, Für Soziales für das SOFA in Kirchdorf
Internationaler Bund für das SOFA auf der Veddel

Die Dauer pro Sitzung beträgt ca. 3 Stunden. Die Zeit für die einzelnen Beratungen wird variieren. Kolleg/innen, die einen Fall einbringen müssen nicht durchgängig anwesend sein. Wer Fragen hat oder einen Fall einbringen möchte wendet sich an die entsprechenden Träger in seinem / ihrem Sozialraum.

Methoden

Die Region Wilhelmsburg/Veddel richtet sich nach dem Fachkonzept Sozialraumorientierung aus, dementsprechend werden die zugehörigen Methoden eingesetzt. Der Großteil der Akteure hat die Fortbildung  „Ressourcenorientierte Fallarbeit“  gemeinsam mit  Kolleg/innen des ASD besucht, die weiteren Partner werden durch „Learning-by-doing“ befähigt.

Methoden:

  • Ressourcenorientierte Fallberatung
  • Kurzberatung Risikoeinschätzung
  • Niedrigschwellige Fallbearbeitung: Ideenbörse und Reflexion von Fallverläufen

Datenschutz und Dokumentation

Um eine regelmäßige Reflektion zu gewährleisten und auch Hinweise auf Bedarfe in dem Quartier zu erhalten, werden Eckdaten zu den Fällen in einer Liste festgehalten. Alle Fälle werden anonymisiert beraten. Es werden keine personenbezogenen Daten gesammelt.